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Betreutes Wohnen

Vorbemerkung

Die AWO Mülheim an der Ruhr e.V. (im folgenden AWO Mülheim genannt) verfügt über eine langjährige Erfahrung in der Betreuungstätigkeit von Menschen mit einer psychischen Erkrankung. Die gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe aller Menschen (Interkulturalität) hat für uns einen hohen Stellenwert. So schalten wir im Bedarfsfall einen Dolmetscher ein, oder nutzen die Mehrsprachigkeit von MitarbeiterInnen der AWO Mülheim an der Ruhr. Der Sitz des Ambulant Betreuten Wohnens befindet sich an der Hauskampstraße. Das Gebäude wird auch von einem Hindu Tempel genutzt, mit welchen ein freundliches Miteinander gepflegt wird.

 

Bis 2004 richtete sich das Angebot der AWO Mülheim an erwachsene Männer und Frauen, die ausschließlich stationärer Betreuung und Unterstützung bedurften.

 

Um den Übergang zwischen Heimbetreuung und einem eigenständigen Leben in der Gemeinde zu verbessern; damit Krankenhaus- und erneutem Heimaufenthalt vorzubeugen, hat die AWO Mülheim mit der Neuorientierung im Bereich der Eingliederungshilfe für Menschen mit psychischen Behinderungen im Jahr 2004 ihr Betreuungsangebot für Mülheimer BürgerInnen um das ambulant betreute Wohnen erweitert.

 

Das Ambulant Betreute Wohnen (BeWo) ist Teil des sozialpsychiatrischen Wohnverbundes der AWO Mülheim. Die Büroräumlichkeiten sind weitestgehend barrierefrei zugänglich. Im Flur des Eingangsbereiches befindet sich ein Treppenlifter für Menschen mit Gehbehinderung. Die Homepage der AWO Mülheim an der Ruhr und weitere für die Arbeit benötigte Dokumente (Schweigepflichtentbindungen, Einwilligungserklärungen zur Speicherung von Daten) wurden in leicht verständlicher Sprache verfasst.

 

Der Leistungserbringer AWO Mülheim hat mit dem Landschaftsverband Rheinland als zuständigem Sozialhilfeträger eine Leistungsvereinbarung gemäß § 53 SGB XII für den Leistungsbereich Ambulant Betreutes Wohnen für Menschen mit psychischer Behinderung abgeschlossen.

Kostenträger für den Bereich der jungen Erwachsenen zwischen 18 und 21 Jahren, sind in der Regel die zuständigen Jugendämter.

 

Wie auch in der stationären Eingliederungshilfe erfolgt die Hilfeerbringung nach den Kriterien der Individuellen Hilfeplanung.

Die Planung der Hilfeerbringung für junge Erwachsene in der Kostenträgerschaft der Jugendhilfe erfolgt durch Hilfeplangespräche, Fachgespräche und Entwicklungsberichte.

 

Träger

Träger des Angebotes „Ambulant Betreutes Wohnen“ ist der Kreisverband der AWO Mülheim an der Ruhr e. V. Bahnstraße 18 in 45468 Mülheim an der Ruhr.

Die AWO Mülheim strebt zur besseren Versorgung der KundInnen insbesondere eine enge Kooperation mit dem hiesigen sozialpsychiatrischen Zentrum und der Mülheimer Tagesstätte für psychisch Behinderte an.

Als Teil der gemeindenahen sozialpsychiatrischen Versorgung in Mülheim beteiligt sich die AWO Mülheim an der Weiterentwicklung des gemeindepsychiatrischen Versorgungssystems. Sie beteiligt sich an Arbeitskreisen und bringt sich aktiv in fachliche und öffentliche Diskussionen ein.

 

Schonung natürlicher Ressourcen

 

Ein schonender Umgang mit natürlichen Ressourcen ist für uns selbstverständlich; die Büroräumlichkeiten sind beispielsweise mit Möglichkeiten zur Stromersparnis kenntlich gemacht. Beim Verlassen der Räumlichkeiten werden Stromverbraucher, soweit möglich, ausgeschaltet, Thermostatventile an den Heizkörpern werden heruntergedreht.

Wir verzichten soweit möglich auf den Umgang mit Papier. Vertrauliche Dokumente können unter anderem per verschlüsselter E-Mail versendet werden.

Die Beleuchtung im Außenbereich wird mit Bewegungsmeldern gesteuert.

 

Öffentlichkeitsarbeit

In der Öffentlichkeit präsentieren wir unsere sozialpsychiatrische Haltung bei öffentlichen und politischen Veranstaltungen mit Hilfe von Flyern, welche bei der AWO Mülheim, in psychiatrischen Krankenhäusern, in Arztpraxen und bei anderen KooperationspartnerInnen ausgelegt sind.

 

Personenkreis

Das Angebot des Betreuten Wohnens richtet sich an erwachsene psychisch kranke Menschen, die vorübergehend oder auch auf Dauer Hilfe und Unterstützung benötigen, um in einem eigenen privaten Wohnbereich ein eigenständiges Leben führen zu können, sowie an erwachsene psychisch erkrankte Menschen die mit ihren Angehörigen bzw. PartnerInnen zusammen leben.

 

Ein besonderes Augenmerk gilt zunehmend auch den jungen Erwachsenen im Alter von 18 – 21 Jahren, welche bis zu ihrer Volljährigkeit im System der Jugendhilfe und der Kinder- und Jugendpsychiatrie versorgt wurden. Sie galten dort als entwicklungs- und verhaltensauffällig. Der altersbedingte Systemwechsel in die Erwachsenenpsychiatrie bedeutet für diese Gruppe oftmals eine gravierende Umstellung, die auch vom HelferInnensystem andere Maßnahmen erfordert, als bei den Menschen, die erst im Erwachsenenalter psychisch erkrankt sind. Die AWO Mülheim nimmt sich in besonderem Maße der Zielgruppe junger psychisch kranker erwachsener Menschen an.

 

Insbesondere handelt es sich um Personen, die aufgrund folgender Erkrankungen und Behinderungen unter Funktionsausfällen und sozialen Beeinträchtigungen leiden:

 

  • Psychosen

  • Affektive Störungen

  • Persönlichkeitsstörungen

  • Psychische Störungen als Folge somatischer Grunderkrankungen

 

Wohnungen der KundInnen

In der Regel sollten die KundInnen selbst EigentümerIn oder MieterIn ihrer Wohnungen sein.

Falls in Einzelfällen die AWO Mülheim eine Wohnung zur Verfügung stellt, erhalten die KundInnen einen Untermietvertrag.

 

Lebensunterhalt der KundInnen

 

Die Kosten für den Lebensunterhalt und den Wohnraum müssen von den KundInnen selbst getragen werden.

Besteht kein Arbeitsverhältnis und kein Anspruch auf Arbeitslosengeld, Rente oder sonstige Leistungen, müssen die KundInnen Hilfe zum Lebensunterhalt durch das Sozialamt beziehen.

 

Aufnahmekriterien

Aufnahmevoraussetzungen sind, dass die BewerberInnen:

 

  • Mülheimer BürgerInnen sind

  • nicht so gravierend hilfebedürftig sind, dass ein längerer klinikstationärer- oder Heimaufenthalt angezeigt wäre

  • ein Mindestmaß an lebenspraktischen Fähigkeiten, insbesondere in den Bereichen Haushaltsführung und Körperhygiene mitbringen

  • die Notwendigkeit der Betreuung durch ein fachärztliches Attest bescheinigt bekommen haben

  • regelmäßig einen Facharzt/-ärztin für Psychiatrie/Neurologie nach eigener Wahl aufsuchen oder sich in Zukunft dazu bereit erklären

  • bereit sind, mit ihren BezugsbetreuerInnen zusammen zu arbeiten

  • regelmäßig an Gesprächen mit ihren BezugsbetreuerInnen teilnehmen

 

 

Nicht betreut werden können psychisch kranke Menschen, bei denen eine

 

  • schwere geistige Behinderung

  • akute Suizidalität

 

vorliegt.

 

Aufnahmeverfahren/Individuelle Hilfeplanung

Im Infogespräch wird die BewerberIn über die Inhalte und die Struktur des Ambulant Betreuten Wohnens informiert. Gemeinsam mit der BewerberIn wird ein Infobogen zur Stammdatenerfassung erstellt.

Eine fachärztliche Stellungnahme zur Notwendigkeit einer ambulanten Betreuung wird vom Kostenträger LVR vorausgesetzt.

Notwendig ist eine gegenseitige Schweigepflichtentbindung gegenüber dem LVR, wünschenswert ist die gegenseitige Entbindung von der Schweigepflicht zwischen BetreuerIn und behandelnder FachärztIn.

 

Der Hilfeplanerhebungsbogen (IHP 3.1.) ist Grundlage der weiteren Hilfeplanung und der daraus resultierenden Ziel- und Maßnahmenvereinbarungen mit der BewerberIn. Es ist wünschenswert, dass an der Erstellung alle relevanten Bezugspersonen beteiligt werden.

Der über den Hilfeplan erhobene Bedarf an Hilfestellung und erforderlichen Maßnahmen wird in der Hilfeplankonferenz (HPK) der Mülheimer psychosozialen Leistungserbringer besprochen. Die Teilnahme des Hilfesuchenden ist erwünscht.

In der Hilfeplankonferenz sollen alle regionalen Fachkompetenzen zur Erbringung einer personenzentrierten, qualitätsgesicherten Hilfeleistung für den jeweiligen individuellen Hilfebedarf des Einzelnen zusammengefasst werden.

Ziel der Hilfeplankonferenz ist eine Empfehlung an den Sozialhilfeträger zur Hilfeleistung und dem daraus resultierenden Bedarf an erforderlichen Fachleistungsstunden zur Ausführung der Hilfeleistungen.

 

Die Entscheidung über den Hilfebedarf und die Hilfegewährung liegt beim Hilfesuchenden und dem Sozialhilfeträger.

 

Nach positivem Bescheid der HPK wird zwischen den KundInnen und der AWO Mülheim ein Betreuungsvertrag geschlossen, in dem unter anderem Art, Umfang und Kosten der Betreuung vereinbart sind.

 

Betreuungsdauer/Betreuungsverlauf

Die Dauer des Betreuungsverhältnisses ist abhängig von der Individuellen Hilfeplanung und den sich daraus ergebenden Zielen und Maßnahmen.

Die Notwendigkeit und Intensität der Betreuung wird regelmäßig durch den Sozialhilfeträger überprüft.

Der Betreuungsverlauf wird im Rahmen der individuellen Hilfeplanung regelmäßig reflektiert. Alle Betreuungsziele werden im Hilfeplan fixiert.

Die Betreuungsvereinbarungen werden regelmäßig überprüft und den veränderten Bedingungen angepasst.

 

Der Betreuungsvertrag kann beidseitig gekündigt werden. Hier gilt eine Kündigungsfrist von einem Monat. Die Kündigung muss bis zum dritten Werktag des Monats schriftlich vorliegen.

 

Kooperation

Zur Realisierung der individuell vereinbarten Ziele ist die Zusammenarbeit mit allen relevanten Personen und Organisationen im regionalen Versorgungsnetz, sowie im sozialen Umfeld sinnvoll. Gegebenenfalls werden mit einzelnen TrägerInnen Kooperationen vereinbart.

Die Kooperation im gemeindepsychiatrischen Verbundsystem dient nicht nur der Weiterentwicklung der sozialpsychiatrischen Versorgung in der Region, sondern wird auch zur Marktbeobachtung und –analyse genutzt. Sowohl Kontakte zu anderen AnbieterInnen des Ambulant Betreuten Wohnens, als auch zu gesetzlichen BetreuerInnen, Krankenhäusern, niedergelassenen ÄrztInnen und sonstigen im System Tätigen, helfen bei der Marktanalyse und ggf. bei Korrekturen inhaltlicher Ausrichtung.

Es gibt in Mülheim an der Ruhr ca. 15 AnbieterInnen, die im Bereich des Ambulant Betreuten Wohnens für psychisch kranke Menschen tätig sind. Die Kooperation findet vornehmlich im „Arbeitskreis Wohnen“ statt, in welchem die meisten Anbieter organisiert sind. Hier findet ein Austausch zu fachlichen, organisatorischen und politischen Themen statt. Zudem gibt es in Einzelfällen Austausch und Zusammenarbeit bei schwierigen Fallkonstellationen.

 

Mit dem Drogenhilfezentrum der AWO Mülheim an der Ruhr gibt es im Bedarfsfall einen kundInnenorientierten Austausch zum Umgang mit Klientinnen, die psychisch krank und suchtkrank sind.

 

Mit der Jugendhilfe der AWO Mülheim an der Ruhr und mit anderen freien und kommunalen AnbieterInnen der Jugendhilfe, vor allem dem Kommunalen Sozialen Dienst, gibt es eine zielgruppenorientierte Zusammenarbeit im Bereich der jungen psychisch kranken Menschen (18 – 21 Jahre).

 

Angebote der verbandseigenen Dienste, wie z.B. Schulden- und Insolvenzberatung oder Familienbildungswerk, stehen den KlientInnen „niedrigschwellig“ zur Verfügung.

 

Ziele der Betreuung

Die AWO Mülheim sieht ihre Aufgabe unter anderem darin, Menschen mit psychischer Erkrankung soweit zu unterstützen, dass sie möglichst unabhängig von stationären, teilstationären und ambulanten Hilfen in der Gemeinde leben können.

Das Betreuungsangebot soll die KundInnen dazu befähigen, ihr Leben in den zentralen Lebensbereichen Wohnen, Arbeiten, soziale Beziehungen und Freizeit selbständig und eigenverantwortlich zu gestalten.

Die Unterstützung richtet sich nach dem Prinzip der „Hilfe zur Selbsthilfe“.

Zur Ermittlung der KundInnenzufriedenheit werden regelmäßig KundInnenbefragungen durchgeführt.

 

Betreuungsinhalte

  • Hilfestellung zur selbständigen Lebensführung in der eigenen Wohnung

  • Hilfen zur Sicherung der materiellen Existenz

  • Hilfestellung in lebenspraktischen Dingen wie Einkauf, Umgang mit Geld und anderen Erfordernissen

  • Hilfestellung und Beratung im Umgang mit Ämtern und anderen Einrichtungen sowie anfallendem Schriftverkehr

  • Hilfestellung und Beratung bei arbeitsfördernden und arbeitserhaltenden Maßnahmen

  • Beratung von Angehörigen

  • Hilfestellung und Beratung im Umgang mit PartnerInnen und Familie

  • Krisenintervention zur Vermeidung von Klinikaufenthalten Motivation und Unterstützung zur Durchführung der eigenen Freizeitgestaltung

  • Hilfestellung und Beratung in der Gestaltung sozialer Beziehungen (z. B. Nachbarn, FreundInnen, Vereine)

  • Hilfestellung und Beratung im Umgang mit Konflikten

  • Erarbeitung eines persönlichen Krisenplans

  • Entwicklung und Erhalt einer Tagesstruktur

  • Beratung und Entlastung im Umgang mit den Folgen der psychischen Erkrankung

  • Gruppenangebote, (einmal monatlich ein Ausflug, einmal monatlich Spielenachmittag), zur Vermeidung von Isolation

 

Eine Konkretisierung der Betreuungsinhalte und der daraus abzuleitenden Ziele und Maßnahmen erfolgt jeweils im Rahmen der Individuellen Hilfeplanung.

 

Folgende Dinge sind uns in der Betreuungsarbeit besonders wichtig:

 

  • Wirtschaftlichkeit muss immer mit Fachlichkeit einher gehen

  • Verbindlichkeit
    Die mit unseren KundInnen vereinbarten Termine und Absprachen halten wir ein. Ist es mal nicht möglich, werden die KundInnen frühzeitig informiert.

  • Ressourcenorientierung
    Als eine zentrale Aufgabe sehen wir die Aktivierung und Förderung der Selbstständigkeit unserer KundInnen. Dabei arbeiten wir mit den vorhandenen Ressourcen unserer KundInnen und versuchen diese kontinuierlich zu stärken.

  • Gegenseitiger Respekt
    Gemeinsam mit unseren KundInnen legen wir Regeln der Zusammenarbeit sowie Formen des Umgangs miteinander fest.

 

Alleinstellungsmerkmale

Die Sozialpsychiatrischen Einrichtungen der AWO Mülheim an der Ruhr e.V. bilden einen Wohnverbund, bestehend aus dem Ambulant Betreuten Wohnen, den stationären Einrichtungen Seppl-Kuschka-Haus und Fritz-Driskes-Haus. Dem Wohnverbund angeschlossen ist das Zentrum für Arbeit und Rehabilitation „AZUR“.

Ziel des Wohnverbundes ist, dass unabhängig von der Betreuungsform ambulant oder stationär, möglichst ein langfristiger Kontakt zwischen den KundInnen und den professionellen MitarbeiterInnen gepflegt werden kann. Damit wird dem in der psychiatrischen Fachwelt seit langem propagierten personenzentrierten Ansatz, insbesondere mit kontinuierlicher Beziehungsarbeit und Gestaltung, gefolgt. Nicht die KundInnen haben sich auf die Institution einzustellen und ihre individuellen Bedürfnisse zu negieren; vielmehr ist es Aufgabe des Hilfesystems, einen Rahmen zu schaffen der es den Betroffenen ermöglicht, trotz ihrer Behinderung, ein Leben mit größtmöglicher Autonomie zu führen.

 

Personen, die neben den Hilfen zum selbstständigen Wohnen einen Unterstützungsbedarf zur Tagestrukturierung haben, nicht berufstätig sind und nicht die Tagesstätte besuchen, können an den arbeits- und beschäftigungstherapeutischen Angeboten des Zentrums für Arbeit und Rehabilitation „AZUR“ der AWO Mülheim teilnehmen. Dies insbesondere als vorgeschaltete Maßnahme bei dem Ziel einer beruflichen Rehabilitation. Die Teilnahme soll mindestens an drei Tagen in der Woche für mindestens zwei Stunden erfolgen.

Die Teilnahme muss separat beim Landschaftsverband Rheinland beantragt werden.

Das Angebot richtet sich auch an InteressentInnen, die über andere DienstleisterInnen des Betreuten Wohnens betreut werden.

 

Als einziger Anbieter in Mülheim an der Ruhr hält die AWO Mülheim eine 24-stündige Rufbereitschaft, sowie ein Krisenzimmer für die KlientInnen des ambulant betreuten Wohnens vor.

 

Personelle Besetzung

Der personelle Aufwand ergibt sich aus den Vereinbarungen der Individuellen Hilfeplanung und den zu erbringenden Fachleistungsstunden.

Die Leistungen werden von fachlich qualifizierten MitarbeiterInnen erbracht.

 

Aktuell sind folgende Berufsgruppen vertreten:

  • Eine Diplom-SozialarbeiterIn

  • Zwei Diplom-Sozialarbeiter

  • Ein Diplom-Erziehungswissenschaftler

  • Eine Ergotherapeutin

  • Eine Heilerziehungspflegerin

 

Weiterhin wird eine hauswirtschaftliche MitarbeiterIn eingesetzt.

 

Qualitätssicherung

Die Einrichtungen und Dienste des Kreisverbandes der AWO Mülheim an der Ruhr e.V. arbeiten im Rahmen eines Qualitätsmanagements, das einer regelmäßigen Tandemzertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2008 und den Qualitätskriterien des AWO Bundesverbandes unterliegt.

Im Rahmen des Qualitätsmanagements, wird die Wirksamkeit der Maßnahmen des Betreuten Wohnens durch einen fortwährenden, transparenten Prozess der Qualitätssicherung und -weiterentwicklung gesichert.

Dieser Prozess orientiert sich in erster Linie am Bedarf der KundInnen und deren Angehörigen, sowie an den Vorgaben der KostenträgerInnen und den gesetzlichen Bestimmungen

 

Sie haben eine, von einem Facharzt diagnostizierte, psychische Erkrankung und möchten weitgehend selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden leben?

 

Sie benötigen in manchen Bereichen individuelle Beratung und Unterstützung?

 

Wir bieten Ihnen ein auf Sie zugeschnittenes individuelles Betreuungsangebot!

 

Bei Bedarf erhalten Sie Beratung, Begleitung, und zielgerichtete Förderung. Darüber hinaus organisieren und koordinieren wir ergänzende Dienstleistungen. Die Finanzierung des Betreuten Wohnens übernimmt in der Regel der Sozialhilfeträger oder, wenn Sie unter 21 Jahre alt sind, der Jugendhilfeträger.

 

Wenn Sie sich angesprochen fühlen, vereinbaren Sie einfach einen unverbindlichen Gesprächstermin.

 

Wir freuen uns auf Sie.


Ansprechpartner

Udo Kaber

Hauskampstraße 58

45476 Mülheim an der Ruhr

Tel.: 0208/45003-750

Mobil: 0151/18241830

Fax: 0208/45003-579

E-Mail: